Dieser Artikel verlinkt einige der prominenteren Argumente der Befürworter und der Gegner der Initiative “Bildungsvielfalt für alle”.
Die Befürworter
- Die Elternlobby ist die Organisation, welche die Initiative einreicht
- Das Magazin hat einen relativ sachlichen, aber dennoch eher positiven Bericht über Pia Amacher und die Elternlobby veröffentlicht
- Die Rudolf Steiner Schulen sind ebenfalls Befürworter der Initiative
- Die IG Basler Privatschulen unterstützt die Initiative ebenfalls
Die Gegner
- Der Bildungsrat des Kantons Basel-Land zur Initiative (auf der Homepage des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Basel-Land)
- Ein Artikel aus der Zeitschrift “Bildung Schweiz” des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer
- Eine Stellungnahme der VSEG, der Vereinigung Solothurner Einwohnergemeinden
- Eine Rede von Reto Wyss (JUSO)
Argumente beider Seiten / Diskussionen
- “Der Club” (Sendung des Schweizer Fernsehen) hat am 17.06. die Sendung dem Thema gewidmet; es diskutierten unter anderem Pia Amacher (Präsidentin der Elternlobby) und Beat Zempp (Präsident des Dachverbandes der Schweizer Lehrkräfte). Die Sendung ist auf der Website des Schweizer Fernsehens zu sehen

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00:33 am 16.11.08
Würden die angegebenen ca. 1400 Privat-Schüler ab 01.Jan.09 in die Staats-Schule gehen, würde dies den Staat ja auch was kosten, nämlich: 12′000/Kind (Angaben Kanton-BL 2005). Also 16′800′000.- (fast 17 Mio.!!!) Zudem bezahlen diese auch Steuern und somit auch die Staatsschule, in welche sie aber nicht gehen. Sie bezahlen also doppelt und dürfen es erstnoch nicht an den Steuern abziehen. Der Staat berreichert sich so um ca. 20 Millionen (auf 2008 hochgerechnet) an den Privat-Schulen – und dies Jährlich in BL – Mit soviel MEHR Geld im Kanton (dies müsste er ja ausgeben, wenn alle Privatschulen sagen – wir machen zu!), müsste der Kanton doch eine SUPER-SCHULE hin bekommen. – In wirklichkeit verbrauchen die vorhandenen Privatschulen nämlich wesentlich weniger Geld als eine Staats-Schule bei gleicher Kinderanzahl. Und wo wären die Schulräume in BL für 1400 Kinder? wenn der Staat sie übernehmen soll? usw… Zudem könnten endlich auch Lehrer von einer Annahme der Initiative provitieren – Sie könnten endlich an der Schule unterrichten wo sie wollen, ohne grosse finanzielle Einschränkung wie Heute meist üblich in BL.
16:11 am 16.11.08
Das ist eine interessante Argumentation… mir erscheinen die Kostenargumente jeweils etwas “heikel”, weil die genauen Kalkukationen ja nicht wirklich möglich sind (und beide Seiten mit vielen Annahmen rechnen). Allerdings bin ich mir nicht sicher bezüglich der Aussage “Privatschulen verbrauchen weniger Geld als eine Staats-Schule” – das mag auf einige zutreffen, auf eine ISB wahrscheinlich nicht… aber die wird höchstwahrscheinlich auch bei einer Annahme der Initiative aussen vor sein (weil eben nicht für alle offen – ohne finanzielle Hürden …)