Ein Schüler: “Ich möchte meine Freunde treffen können, und viel Pausen haben! Mehr Turnen wäre auch nicht schlecht, und ein Pausenplatz mit viel Action. Cool wäre auch, wenn ich meine Fächer frei wählen könnte.”

Eine Mutter: “Mein Kind soll ohne Angst in die Schule gehen können und es soll ihm dort Wohlwollen entgegengebracht werden. Mir ist wichtiger, dass es lernt, mit Problemen umzugehen als dass es am Schluss ein Mathegenie ist.”

Eine Lehrerin: “Mir ist wichtig, eine tolle Klasse mit interessierten Kindern zu unterrichten und mit einem guten Kollegium und einer guten Schulleitung zusammen zu arbeiten.”

Ein Politiker: “Schulen müssen sich im internationalen Wettbewerb (PISA) behaupten: Sie müssen effizient und kostenoptimiert ausgerichtet sein und die Kinder auf die wirtschaftlichen Anforderungen des späteren Lebens bestmöglich vorbereiten.”

Wir sind überzeugt, dass das Wissen um die verschiedenen Ansichten der erste Schritt zum Dialog ist. Dafür setzen wir uns ein.

Wir haben vor anderthalb Jahren die Idee eines Elternrates aufgebracht. Darunter verstehen wir eine feste Vertretung der Eltern an den Schulen zur verbesserten Kommunikation zwischen Schulleitung, Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten. In diesem Zuge stellen wir uns auch eine institutionalisierte Schülervertretung vor. All diese Mittel ermöglichen eine konstante, transparente Kommunikation auf allen Ebenen.

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