Mitte Dezember schon ist unser zweiter Newsletter für 2008 erschienen. Aufgrund der Feiertage erscheint er nun etwas verspätet zum Online-Lesen hier auf der Webseite. Gefällt er Ihnen? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter – die Möglichkeit dazu rechts oben auf der Webseite…

Liebe Elternplattform-Freundinnen und Freunde

Wir begrüssen Sie zur zweiten Ausgabe unseres Newsletters – und gleichzeitig letzter Ausgabe im Jahre 2008. Wir wünschen Ihnen deshalb bereits jetzt schöne und geruhsame Festtage – und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Jahresrückblick 2008

Für die Elternplattform war das Jahr 2008 ein erfolgreiches und spannendes Jahr. Im Folgenden möchten wir mit Ihnen noch einmal zurückblicken, denn es ist so viel gelaufen, dass es schwierig ist, alles im Kopf zu behalten.

Frühlingsmarkt und Schulratswahlen

Am Frühlingsmarkt haben wir uns mit dem Thema Kinder und Medien auseinandergesetzt – das zugehörige Dossier ist nach wie vor verfügbar, die Diskussion ist (immer noch) offen, und die Linkliste ist aktuell.

Die erwähnte Bestätigung erfuhren wir Anfang Juni bei den Schulratswahlen. Unsere beiden Schulrätinnen Sonja Arnold und Kathrin Pregger wurden mit sehr guten Resultaten wiedergewählt. Für uns ist das eine Bestätigung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Während der Vorbereitungen zur Wahl haben wir 4 konkrete Ziele formuliert, für welche wir im Schulrat arbeiten werden:

  1. Die Etablierung eines Elternrates; hat das Thema während des Wahlkampfes für viel Gesprächsstoff gesorgt, scheint es mittlerweile keine Diskussion über das “ob” einer Elternmitwirkungen an unseren Schulen zu geben, allenfalls das “wie” gibt zu reden. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass eine institutionalisierte Elternvertretung der richtige Weg ist, um anstehende Herausforderungen gemeinsam in Angriff zu nehmen. Im Moment setzen sich unsere Schulrätinnen sehr stark für dieses Thema ein – hierzu in Kürze mehr!
  2. Eine klare und transparente Kommunikation seitens der Schulen und der zugehörigen Behörden. Dieses Thema wurde von allen Parteien fokussiert, und mittlerweile haben die Schulen in Arlesheim eine eigene Webseite.
  3. Eine Partnerschaft zwischen allen an der Schule beteiligten Personen und Gruppierungen. Der Elternrat ist natürlich nur ein erster Schritt – am Schluss wollen alle dasselbe, und dennoch wird oft gegen- statt miteinander gearbeitet. Die Elternplattform setzt sich für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller an der Schule Beteiligten ein – im Schulrat, bei den Eltern, bei der Schulleitung. Die SchülerInnen werden oft vergessen – ein SchülerInnen-Rat wäre ein nächster Schritt…
  4. Eine klare Vision für unsere Schulen und den Schulrat – wer sind wir, wohin gehen wir, was wollen wir? Im Angesicht tagtäglich aufkommender Probleme und Fragen gehen die grundsätzlichen Diskussionen oft verloren. Dennoch sind wir überzeugt, dass eine Vision und ein Wissen darum, wohin man gehen will, einen substantiellen Beitrag an die Qualität der Schulen liefern kann (auch ohne freie Schulwahl ist “Marketing” durchaus erlaubt!)

Kurz nach der Schulrats-Wahl wurde unser Vorstand wiedergewählt – und unser langjähriger Präsident und Vorstands-Mitglied Marco Märk verabschiedet. An der Vollversammlung haben wir auch das Thema “Kinder und Medien” noch einmal aufgegriffen.

Abstimmungen

Im Spätherbst folgte die Gemeindeversammlung – es ging um die Renovation des alten Gerenmatte G2 Schulhauses, welcher nach einer kontroversen Diskussion mit hauchdünner Mehrheit zugestimmt wurde. Die Elternplattform hat sich im Vorfeld für die dringende und unverzügliche Renovation stark gemacht. Ausserdem wurde an der Gemeindeversammlung über die Budgetierung von U-Abos für diejeningen Schülerinnen und Schüler beschlossen, welche nach Aesch zur Schule gehen mussten. Der Souverän hat mit grosser Mehrheit zugestimmt, was uns ganz besonders gefreut hat.

Schliesslich folgten Ende November die Abstimmungen zur freien Schulwahl und zu HarmoS – dazu im nachfolgenden Abschnitt mehr.

HarmoS und PISA

Die letzten HarmoS-Abstimmungen haben wiederum ein besorgniserregendes Bild gezeichnet – in 2 von 4 Kantonen wurde der Harmonisierungsvorschlag abgelehnt. Das hat die Konsequenz, dass das Konkordat noch nicht in Kraft tritt, weil noch nicht 10 Kantone beigetreten sind – die Resultate zeigen aber auch, dass die Inhalte von HarmoS transparent kommuniziert werden müssen. Die Harmonisierung der Schulen in der Schweiz ist ein wichtiger Schritt, um unsere Bildungslandschaft zu stärken und weiterhin mit unserem starken Bildungssystem auch im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle zu spielen. Mehr Zu HarmoS finden Sie in unserem Dossier.

Und so kommt die Sprache fast automatisch auf PISA. Es war viel zu lesen über die Studie und über die Ranglisten (in letzter Zeit vor allem über die Schweiz-internen Ranglisten). PISA misst viele interessante Aspekte, leider wird dem Abschneiden in Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften oft etwas viel Raum gegeben; eine gute Schule definiert sich nicht nur über die Notenwerte und ihren Platz auf einer Rangliste. PISA misst jedoch auch andere Aspekte – bleiben Sie dran, im Januar gibt es mehr dazu!

Kunterbuntes

Elterngremien in anderen Kantonen

Im Kanton Bern vernetzen sich die Elternräte in der “Vereinigung der Elternräte des Kantons Bern” (verBe); auch in Winterthur hat sich eine Interessensgemeinschaft gebildet. In der Stadt Zürich gibt es eine Elternkonferenz, welche die Vernetzung fördert.

(Quelle: elternmitwirkung.ch)

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