Seit einigen Wochen scheint es an der Sek Arlesheim zu Vorfällen gekommen zu sein, wo SchülerInnen Lachgas gesnifft haben. Gemäss Simon Esslinger, Schulleiter, wurde ein Schüler dabei erwischt – und seine “Ausrüstung” konfisziert. Ins Auge sticht die durchaus kreative Methode – ein selbstgebasteltes Gerät, welches eine Kisag-Patrone aufnimmt, welche dann das enthaltene Lachgas in einen Ballon freigibt, von wo aus es eingeatmet werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass die Kreativität der betreffenden SchülerInnen auch woanders ihren Ausdruck finden kann, denn die Einnahme von Lachgas ist nicht ungefährlich:
Distickstoffmonoxid, so die chemische Bezeichnung, hat stark schmerzstillende und leicht narkotisierende Wirkung und kann Halluzinazionen auslösen; die Wirkung hält jeweils nur kurz an, was natürlich zu weiteren Einnahmen verführt. Ausserdem kann vermehrter Konsum zu bleibenden Nervenschäden führen, sowie, bei exzessivem Gebrauch, zu Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen und Atemlähmungen. Da das unter starkem Druck stehende Gas beim Austreten stark abkühlt, besteht zusätzlich die Gefahr von Erfrierungen der Bronchien und des Kehlkopfes (zusammengefasst nach Wikipedia; siehe auch dieses Dokument vom AVS)




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