Elternplattform auf Facebook

Facebook, Inc.
Image via Wikipedia

Facebook ist eines der grössten und erfolgreichsten sozialen Netzwerke im Internet. Die Idee, Informationen und Fotos auszutauschen und sich miteinander zu “vernetzen”, hat Facebook erfolgreich umgesetzt.

Facebook ermöglicht es den Teilnehmern, festzulegen, mit wem welche Informationen geteilt werden. Der virtuelle gläserne Mensch ist also nicht per se vorgegeben, sondern es obliegt allen Teilnehmenden, sich genau zu überlegen, wer denn was wissen darf und soll (zum Beispiel: Kann jeder meinen Geburtstag sehen? Oder nur meine Freunde und deren Freunde? Oder gebe ich die Information gar nicht ein?)

Wir stehen durchaus kritisch zu diesen Netzwerken und insbesondere bei Jugendlichen ist eine verantwortungsvolle Erziehung zur Medienkompetenz notwendig und gerade anhand solcher Social Networks gut umzusetzen.

Aber diese Seiten haben durchaus auch positive Aspekte; man kann schnell und unkompliziert miteinander in Kontakt treten, man kann, ohne ungewollte E-Mails zu verschicken, auf seine Sache aufmerksam machen, und sie ermöglichen den unkomplizierten Austausch von Informationen.

Aus diesem Grund hat die Elternplattform jetzt auch ihr Plätzchen auf Facebook gefunden – wenn Sie auf Facebook registriert sind, können Sie “Fan” werden und sehen somit immer & aktuell, was bei uns läuft.

Für unseren Verein ist Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges, aber schwieriges Thema, denn – was ist die “richtige” Plattform, um möglichst viele Menschen sinnvoll anzusprechen? Neben unserer Webseite ist natürlich das Wochenblatt an oberster Stelle zu nennen; weiterhin der Frühlingsmarkt und andere Anlässe, wo wir nicht nur virtuell und schwarz auf weiss, sondern echt und von Angesicht zu Angesicht kommunizieren können. Unser Auftritt auf Facebook ist ein Experiment – der Versuch, ein weiteres Mosaiksteinchen in unsere Öffentlichkeitsarbeit einzufügen und, auf eine gewisse Weise, die Brücke zwischen der “eins-zu-vielen” Kommunikation (Webseite und Wochenblatt) und “eins-zu-eins” Kommunikation (Frühlingsmärkte und Anlässe) zu schlagen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch – real oder virtuell.

HarmoS schon wieder zweimal durchgefallen

Natürlich sollte man sich auf die positiven Neuigkeiten konzentrieren – in Bern wurde heute das HarmoS Konkordat in einem Referendum angenommen.

Auf der anderen Seite nehmen die negativen Schlagzeilen im Zusammenhang mit der Abstimmung immer mehr zu: Nebst der Tatsache, dass die Vorlage in Bern nur mit 51.5% angenommen wurde, haben zwei weitere Kantone, nämlich Uri und Zug, das Konkordat den Bach runter geschickt.

Nach diesen Abstimmungen steht es zwar 11:5 für HarmoS (dafür: BE, SH, GL, VD, JU, NE, VS, SG, ZH, GE und TI; dagegen: ZG, UR, LU, GR, TG und NW); dennoch aber stimmen die Resultate nachdenklich.

Während die Gegner der Vorlage eine zumeist sehr emotionale Kampagne (es sei an die weinenden Kinder erinnert) führen, fällt es den Befürwortern offenbar schwer, die Vorteile aufzuzählen.

Die Elternplattform hat sich stets klar zu HarmoS bekennt – und deshalb hier noch einmal unsere drei Top-Gründe dafür:

  • Lernziele und Schulstrukturen werden kantonsübergreifend angeglichen – das bringt neben besserer Vergleichbarkeit (Stichwort: Qualität!) vor allem erhebliche Mobilitätsvorteile – allfällige Anschlussprobleme in der Schule nach Umzügen in andere Kantonen gehören so der Vergangenheit an
  • Der Kindergarten erfährt eine Aufwertung dadurch, dass zwei Jahre obligatorisch werden und er zusammen mit der Primarschule zur “Grundschule” gezählt wird (das ändert übrigens nichts an den Inhalten – so etwas wie “Einschulung mit 4″ ist im Grunde nichts als Polemik)
  • HarmoS fordert die Kantone auf, die Primarschulstufe vorzugsweise in Blockzeiten zu organisieren und weiter, dem Bedarf vor Ort entsprechende Tagesstrukturen anzubieten. Die Nutzung der Tagesstrukturen ist fakultativ und normalerweise beitragspflichtig. Dies ändert wenig an existierenden Strukturen, allerdings werden die Kantone stärker in die Pflicht genommen.

Wer noch mehr wissen will, dem sei unser HarmoS-Dossier ans Herz gelegt – darin haben wir versucht, alle Fakten und viele interessante Links zu sammeln.

Lehrerausbildung am AVS

Am 9. September fand im Rahmen der Lehrerausbildung eine vom Amt für Volksschulen organisierte Veranstaltung zum Thema “Elternmitarbeit” statt. Das AVS hat die Elternplattform, neben Lehrervertreterinnen und Schulleitungen, für ein Impulsreferat eingeladen.

Die Veranstaltung richtete sich an Lehrpersonen, welche im August in den Beruf eingestiegen sind; trotz der vielen anderen Aufgaben, welche in dieser Anfangsphase anfallen, waren die Teilnehmenden aufgeschlossen und interessiert. In Diskussionsrunden wurde das Thema noch weitervertieft.

Wir sind stolz, dass wir als “Stimme der Eltern” zu diesem Thema haben sprechen dürfen. Interessierte finden unsere 5 Folien, auf welchen unser Beitrag fusste, hier.

Was so läuft

Am Ziel vorbei
Image by adesigna via Flickr

Es ist momentan sehr ruhig auf dieser Seite – und manch eine mag sich fragen, was die Elternplattform im Moment denn so tut. Wir können alle beruhigen, denn wir sind nicht untätig! Kurz nach den Sommerferien haben wir die Themen für die nächsten 6-8 Monate festgelegt. Während einige davon in der Öffentlichkeit nicht gross sichtbar sein werden (aber für unseren Verein äusserst wichtig sind), werden Sie über andere in Kürze hier mehr erfahren können…

Weitere Details verraten wir nicht – ein bisschen Spannung darf schon sein, oder? Wir halten Sie auf dem Laufenden – und wenn Sie nicht warten können, abonnieren Sie einfach unseren Newsletter oder unseren RSS-Feed.

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