Gestern war in der NZZ am Sonntag ein interessanter Artikel zu lesen: Vom Widerstand der Lehrpersonen gegen die integrativen Schulmodelle war zu lesen.
Der springende Punkt ist, dass der Widerstand keineswegs grundsätzlicher Natur ist – das Problem sind vielmehr die fehlenden Strukturen zur Unterstützung der Integration – die Lehrpersonen sind oft zeitlich überfordert, oder es mangelt an geeigneter Infrastruktur.
Dies zeigt ein Kernproblem vieler an sich guter Ideen – ohne finanziellen Konsequenzen nützen sie wenig. Ob teilautonome Schulen, integrative Modelle oder ganz banal sanierte Schulhäuser – das alles kostet Geld. Leider scheint oft die Meinung zu herrschen, dass im Bildungsbereich alles auch ohne grossartigen Aufwendungen zu machen sei – ein fataler Irrtum, welcher sich nicht zuletzt in frustrierten Lehrpersonen, Eltern und – SchülerInnen manifestiert.




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