Am 27. November stehen zwei Abstimmungen an, welche die Bildungslandschaft in Arlesheim direkt betreffen. Gerne möchten wir Ihnen unsere Ansichten dazu darlegen.

Der Änderung bezüglich der Zusammensetzung des Schulrates stimmen wir zu. Einerseits ist aus unserer Sicht ist auch mit 5 Mitgliedern eine genügend breite Abstützung des Schulrates in der Bevölkerung möglich, andererseits sollte ein solches Gremium sowieso sach- und nicht parteibezogen arbeiten.

Die Vorlage zur Änderung des Bildungsgesetzes lehnen wir klar ab.  Zwar wären die praktischen Auswirkungen des Gesetzes wohl marginal, da z.B. Lehrpläne und Stundentafeln nur alle 10 bis 15 Jahre verändert, resp. erneuert werden.  Es würde sich unserer Ansicht nach aber um ein komplett falsches Signal und um einen Schritt in eine verheerende Richtung handeln: anstatt den Trend des zunehmenden Einflusses der Politik auf die Bildung zu verstärken, möchten wir auch auf dieser Ebene weiterhin eine klar sachbezogene Bildungspolitik fordern. Das weltweit einmalige Bildungssystem in der Schweiz darf nicht zum Spielball politischer Interessen verkommen, sondern sollte als das weiterentwickelt werden, was es ist: Die wertvollste Ressource zur Sicherung unserer Zukunft.