Gratulation an Markus Eigenmann

Im zweiten Wahlgang wurde Markus Eigenmann (FDP) in den Schulrat der Gemeinde Arlesheim gewählt; er erzielte das relative Mehr mit 1139 Stimmen gegenüber 1027 Stimmen für Nathalie Miller Lanz (Frischluft). Wir gratulieren und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit.

Der Vorstand der Elternplattform Arlesheim

HarmoS in Freiburg angenommen

Mit der Annahme des HarmoS-Konkordats in Freiburg heute Sonntag, erhöht sich die Zahl der dem Konkordat beigetretenen Kantone auf 12: BE, SH, GL, VD, JU, NE, VS, SG, ZH, GE, TI und neu FR sind dafür; ZG, UR, LU, GR, TG und NW sind dagegen. Somit steht es 2:1 für HarmoS.

In einer weiteren Abstimmung im Kanton Thurgau wurde die freie Schulwahl bachab geschickt. Dies war die zweite Abstimmung über die freie Schulwahl nach derjenigen im Kanton Basel-Land im letzten November.

Schulratswahlen – die Inhalte

Ende November wählen wir einen neuen Schulrat bzw. eine neue Schulrätin. Zur Wahl stellen sich Markus Eigenmann (FDP) und Nathalie Miller Lanz (Frischluft). Als unparteiischer und unabhängiger Verein bezieht die Elternplattform keine Stellung für oder gegen eine/n Kandidierende/n – wir sind an Inhalten interessiert, nicht an Partei-Takt- und -Paktierereien.

Um die inhaltlichen Standpunkte herauszuarbeiten, haben wir mit beiden Kandierenden ein Interview geführt. Sie finden die Fragen und Antworten unten und wir hoffen, dass sie Ihnen helfen, die für Sie richtige Wahl zu treffen.

Sie können sich auch eine übersichtliche Tabelle mit den Fragen und Antworten als PDF herunterladen.

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HarmoS schon wieder zweimal durchgefallen

Natürlich sollte man sich auf die positiven Neuigkeiten konzentrieren – in Bern wurde heute das HarmoS Konkordat in einem Referendum angenommen.

Auf der anderen Seite nehmen die negativen Schlagzeilen im Zusammenhang mit der Abstimmung immer mehr zu: Nebst der Tatsache, dass die Vorlage in Bern nur mit 51.5% angenommen wurde, haben zwei weitere Kantone, nämlich Uri und Zug, das Konkordat den Bach runter geschickt.

Nach diesen Abstimmungen steht es zwar 11:5 für HarmoS (dafür: BE, SH, GL, VD, JU, NE, VS, SG, ZH, GE und TI; dagegen: ZG, UR, LU, GR, TG und NW); dennoch aber stimmen die Resultate nachdenklich.

Während die Gegner der Vorlage eine zumeist sehr emotionale Kampagne (es sei an die weinenden Kinder erinnert) führen, fällt es den Befürwortern offenbar schwer, die Vorteile aufzuzählen.

Die Elternplattform hat sich stets klar zu HarmoS bekennt – und deshalb hier noch einmal unsere drei Top-Gründe dafür:

  • Lernziele und Schulstrukturen werden kantonsübergreifend angeglichen – das bringt neben besserer Vergleichbarkeit (Stichwort: Qualität!) vor allem erhebliche Mobilitätsvorteile – allfällige Anschlussprobleme in der Schule nach Umzügen in andere Kantonen gehören so der Vergangenheit an
  • Der Kindergarten erfährt eine Aufwertung dadurch, dass zwei Jahre obligatorisch werden und er zusammen mit der Primarschule zur “Grundschule” gezählt wird (das ändert übrigens nichts an den Inhalten – so etwas wie “Einschulung mit 4″ ist im Grunde nichts als Polemik)
  • HarmoS fordert die Kantone auf, die Primarschulstufe vorzugsweise in Blockzeiten zu organisieren und weiter, dem Bedarf vor Ort entsprechende Tagesstrukturen anzubieten. Die Nutzung der Tagesstrukturen ist fakultativ und normalerweise beitragspflichtig. Dies ändert wenig an existierenden Strukturen, allerdings werden die Kantone stärker in die Pflicht genommen.

Wer noch mehr wissen will, dem sei unser HarmoS-Dossier ans Herz gelegt – darin haben wir versucht, alle Fakten und viele interessante Links zu sammeln.

Schulleitungskonferenz Primar befürwortet HarmoS

In der Antwort zur Vernehmlassung hat die Schulleitungskonferenz der Kindergärten und Primarschulen in Baselland das gesamte Reformpaket (Bildungsraum, HarmoS) “grundsätzlich” befürwortet.

In einer ausführlichen Stellungnahme wird darauf hingewiesen, dass solche grundlegenden Reformen von verschiedenen Massnahmen begleitet werden müssen; ausserdem wir klar ausgeführt, dass verschiedene Punkte noch nicht zufriedenstellend adressiert sind.

Wie der Lehrerinnen- und Lehrerverein hat also auch die Schulleitungskonferenz erkannt, dass noch einige Lücken zu schliessen sind. Anders als jener aber wird eine andere Konsequenz daraus gezogen: Das Paket erscheint offenbar als Schritt in die richtige Richtung – und einige Punkte müssen noch geklärt werden.

Wir freuen uns über diesen konstruktiven Ansatz.

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