Auch virtuell kann gemobbt werden

Für viele ein Buch mit sieben Siegeln – die Online-Welten, in denen sich unsere Kinder tagtäglich tummeln. Facebook, Festzeit sind nicht nur einfach Werkzeuge zur Selbstdarstellung, sondern auch zur sozialen Interaktion. Social Networks, der Name sagt es ja schon.

Wo soziale Interaktion stattfindet, kann sie leider auch ihr hässliches Gesicht zeigen – in Form von Mobbing, zum Beispiel. Unser Dossier zum Thema “Kinder und Medien” ist zwar schon drei Jahre alt – dennoch erscheint es gerade unter dem Aspekt “Mobbing” aktueller denn je und ist einen Blick wert. Und der von uns angebotene Vortrag zum Thema “Mobbing” hat vor knapp einem Jahr grosses Echo gefunden; die von uns überarbeitete Broschüre ist nach wie vor zum Herunterladen verfügbar und auch unser kleines Dossier zum Thema “Mobbing” ist nach wie vor verfügbar.

Die aktuelle Ausgabe der deutschen Zeitschrift “c’t – Magazin für Computertechnik” enthält einen Artikel zum Thema: Eine gute Übersicht für Eltern und Erziehungsberechtigte, inklusive einer Liste mit weiterführenden Links.

Mediencoaching – zwei Veranstaltungen

Facebook und Festzeit. Die neuen Medien sind Teil des Lebensumfelds unserer Kinder, in Zukunft noch viel stärker als heute. Der kompetente und angstfreie Umgang mit den neuen Medien ist eine wichtige Voraussetzung für die schulische und berufliche Zukunft unserer Kinder, denn Computer und moderne Kommunikation werden für sie lebenslange Begleiter sein und in praktisch allen Berufen eine wichtige Rolle spielen: Medienkompetenz ist folglich eine entscheidende Grundlage für den Erfolg unserer Kinder, Medienerziehung eine wichtige Aufgabe sowohl für die Schule als auch für Eltern.

Die Elternplattform Arlesheim lädt zu zwei Vorträgen zum Thema Medienkompetenz ein. Für die Vorträge haben wir Fachpersonen des Programms “Mediencoaching für Eltern” eingeladen – eine Zusammenarbeit der Fachstelle elternet.ch und der Stiftung Kinderschutz Schweiz.

Der erste Vortrag befasst sich mit dem Thema “Im Netz der Informationen”. Was ist Information und was bedeutet der uneingeschränkte Zugang dazu? Wie recherchiert man sinnvoll im Internet, wie kann man Informationen erfassen und bewerten, was sind die rechtlichen Aspekte? Der Vortrag findet am  4.4.  um 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung  Arlesheim statt.

Am 11.4. findet um 19.30 Uhr der zweite Vortrag über Social Networking, Blogs, Chat & Co. im Internet und ihre Bedeutung für Kinder und Jugendliche statt. Es geht hierbei auch um die Rolle der Eltern und  entwicklungspsychologische Aspekte der Jugendlichen. Dieser Vortrag findet am 11.4. um 19.30 ebenfalls im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Arlesheim statt. Die Vorträge sind in der Evaluationsphase – und deshalb kostenlos. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

 

Computerspiele, Internet

Die Computerzeitschrift c’t widmet in der Ausgabe, welche kommenden Montag (15.3.) am Kiosk verfügbar ist, dem Thema “Computerspiele und Internet: Crashcurs für Eltern” einen längeren und sehr guten Artikel.

Nach welchen Kriterien lassen sich Spiele aussuchen? Was kommt für mein Kind in Frage – ein Nintendo DS, eine X-BOX, ein PC? Wie stelle ich sicher, das mein Kind unbehelligt im Internet surfen kann?

In derselben Ausgabe findet sich ein Artikel, welcher dem Phänomen “soziale Netzwerke” (Facebook, Twitter etc.) widmet. Ausserdem gibt es einige Tipps, wie man die Privatsphäre in diesen Netzwerken schützen kann.

Ausnahmsweise also einmal eine Kaufempfehlung für eine Computerzeitschrift: Die knapp 7 Franken sind gut angelegt.

Übrigens – die Elternplattform ist sowohl auf Facebook wie auch auf Twitter zu finden – für all diejenigen, die sich in diesen Medien (schon) zurechtfinden!

Update: Der Artikel “Crashkurs für Eltern” wurde auf vielfachen Wunsch vom Verlag kostenlos online zur Verfügung gestellt: http://www.heise.de/ct/artikel/Die-wollen-doch-nur-spielen-964461.html

Elternplattform auf Facebook

Facebook, Inc.
Image via Wikipedia

Facebook ist eines der grössten und erfolgreichsten sozialen Netzwerke im Internet. Die Idee, Informationen und Fotos auszutauschen und sich miteinander zu “vernetzen”, hat Facebook erfolgreich umgesetzt.

Facebook ermöglicht es den Teilnehmern, festzulegen, mit wem welche Informationen geteilt werden. Der virtuelle gläserne Mensch ist also nicht per se vorgegeben, sondern es obliegt allen Teilnehmenden, sich genau zu überlegen, wer denn was wissen darf und soll (zum Beispiel: Kann jeder meinen Geburtstag sehen? Oder nur meine Freunde und deren Freunde? Oder gebe ich die Information gar nicht ein?)

Wir stehen durchaus kritisch zu diesen Netzwerken und insbesondere bei Jugendlichen ist eine verantwortungsvolle Erziehung zur Medienkompetenz notwendig und gerade anhand solcher Social Networks gut umzusetzen.

Aber diese Seiten haben durchaus auch positive Aspekte; man kann schnell und unkompliziert miteinander in Kontakt treten, man kann, ohne ungewollte E-Mails zu verschicken, auf seine Sache aufmerksam machen, und sie ermöglichen den unkomplizierten Austausch von Informationen.

Aus diesem Grund hat die Elternplattform jetzt auch ihr Plätzchen auf Facebook gefunden – wenn Sie auf Facebook registriert sind, können Sie “Fan” werden und sehen somit immer & aktuell, was bei uns läuft.

Für unseren Verein ist Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges, aber schwieriges Thema, denn – was ist die “richtige” Plattform, um möglichst viele Menschen sinnvoll anzusprechen? Neben unserer Webseite ist natürlich das Wochenblatt an oberster Stelle zu nennen; weiterhin der Frühlingsmarkt und andere Anlässe, wo wir nicht nur virtuell und schwarz auf weiss, sondern echt und von Angesicht zu Angesicht kommunizieren können. Unser Auftritt auf Facebook ist ein Experiment – der Versuch, ein weiteres Mosaiksteinchen in unsere Öffentlichkeitsarbeit einzufügen und, auf eine gewisse Weise, die Brücke zwischen der “eins-zu-vielen” Kommunikation (Webseite und Wochenblatt) und “eins-zu-eins” Kommunikation (Frühlingsmärkte und Anlässe) zu schlagen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch – real oder virtuell.

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