Während meines Psychologie-Studiums habe ich in einer Wohngruppe für behinderte Kinder gearbeitet. In dieser Zeit durfte ich Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung beobachten und ihnen, wo nötig, Mut zu machen und helfen, Vertrauen in sich selbst und die Welt zu gewinnen. Diese Arbeit hat mich nachhaltig erfüllt und geprägt.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Schule ihren Schülerinnen und Schülern auch dieses Vertrauen in sich und die Welt mitgibt. Bei der Arbeit als Schulrätin steht für mich deshalb immer das Kind als Persönlichkeit im Vordergrund.
Ein weiterer zentraler Aspekt in der Partnerschaft SchülerInnen – Eltern – Lehrpersonen – Schulbehörde nimmt für mich Kommunikation und Transparenz ein. Aufgrund der zunehmenden Komplexität unseres Bildungswesens möchte ich verstärkt Wert darauf legen, dass sich die Zusammenarbeit in allen Bereichen verbessert. Denn das gegenseitige Verständnis nimmt zu, wenn sich alle als gleichwertige Partner wahrnehmen, sich gegenseitig respektieren und voneinander lernen. Als Mutter zweier Kinder erfahre ich das jeden Tag und möchte diese Erfahrung gerne im Schulrat umsetzen.