…gewalttätig? Aggressiv? Oder – sie helfen beim Abreagieren? Ein Dauerthema, auch hier bei uns….
Gemäss einer neuen Studie der Fachhochschule Nordwestscheiz gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen Computerspielen und Jugendgewalt. Die Ausnahme sind in der Studie beschriebene “Kumulation von Problemlagen” – z. B. wenn Jugendliche Probleme im Elternaus oder in der Schule haben, welche sich dann zusammen mit dem Konsum von gewaltverherrlichenden Spielen oder Filmen wechselseitig verstärken – und somit die anfälligen Jugendliche gefährden.
Das Thema ist immer wieder in den Medien, nicht zuletzt durch den Amoklauf in Winnenden, oder durch die Verbote in Deutschland. Letzten Sonntag hat die “NZZ am Sonntag” genau diese Studie der Fachhochschule Nordwestscheiz als Aufhänger für einen längeren Artikel verwendet – und die Studie als Gegensatz zu “Kulturpessimisten” wie Neil Postman und Manfred Spitzer gestellt.
Urteile bleiben jedem selbst überlassen – uns erscheint wichtig, dass derartige Themen immer wieder auf den Tisch kommen – und ent-tabuisiert werden. Ob Verbote dabei helfen, erscheint zumindest fraglich.
Lesen Sie zum Thema auch unser Dossier “Kinder und Medien”.

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