Mediencoaching – zwei Veranstaltungen

Facebook und Festzeit. Die neuen Medien sind Teil des Lebensumfelds unserer Kinder, in Zukunft noch viel stärker als heute. Der kompetente und angstfreie Umgang mit den neuen Medien ist eine wichtige Voraussetzung für die schulische und berufliche Zukunft unserer Kinder, denn Computer und moderne Kommunikation werden für sie lebenslange Begleiter sein und in praktisch allen Berufen eine wichtige Rolle spielen: Medienkompetenz ist folglich eine entscheidende Grundlage für den Erfolg unserer Kinder, Medienerziehung eine wichtige Aufgabe sowohl für die Schule als auch für Eltern.

Die Elternplattform Arlesheim lädt zu zwei Vorträgen zum Thema Medienkompetenz ein. Für die Vorträge haben wir Fachpersonen des Programms “Mediencoaching für Eltern” eingeladen – eine Zusammenarbeit der Fachstelle elternet.ch und der Stiftung Kinderschutz Schweiz.

Der erste Vortrag befasst sich mit dem Thema “Im Netz der Informationen”. Was ist Information und was bedeutet der uneingeschränkte Zugang dazu? Wie recherchiert man sinnvoll im Internet, wie kann man Informationen erfassen und bewerten, was sind die rechtlichen Aspekte? Der Vortrag findet am  4.4.  um 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung  Arlesheim statt.

Am 11.4. findet um 19.30 Uhr der zweite Vortrag über Social Networking, Blogs, Chat & Co. im Internet und ihre Bedeutung für Kinder und Jugendliche statt. Es geht hierbei auch um die Rolle der Eltern und  entwicklungspsychologische Aspekte der Jugendlichen. Dieser Vortrag findet am 11.4. um 19.30 ebenfalls im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Arlesheim statt. Die Vorträge sind in der Evaluationsphase – und deshalb kostenlos. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

 

Auf die Bäume, Ihr Kinder

Kinder lieben die Natur und brauchen sie auch. Aber wie viele Kinder können bzw. dürfen noch im Freien herumstrolchen und Abenteuer als Glanzmomente der Kindheit erleben? Mit zig Aktivitäten verplante oder mit Computer, Playstation und Co. verbrachte Freizeit ist leider keine Seltenheit. Zusätzlich verengen übervorsichtige Eltern die Spielräume ihrer Kinder. Aus Angst dass etwas passieren könnte werden die Kinder sogar mit dem Auto zur Schule gebracht. Man nimmt ihnen damit die wichtigen Erfahrungen des Schulweges und den Kontakt zu Freunden. Trauen wir unseren Kindern doch wieder etwas zu und packen sie nicht dauernd in Watte!

Der Zugang zur Natur wird immer mehr eingeschränkt. Ohne die Nähe zu Pflanzen und Tieren verkümmert die emotionale Bindungsfähigkeit, schwinden Fantasie, Kreativität und Lebensfreude. Im Biologieunterricht bleibt die Natur häufig auf die Theorie beschränkt, weil Zeit und Geld fehlen, Pflanzen und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Gegen Sie mit ihren Kindern wieder einmal bewusst nach draussen und bewundern Sie gemeinsam, was die Natur alles zu bieten hat.

Link zum vollständigen Artikel auf geo.de

Computerspiele, Internet

Die Computerzeitschrift c’t widmet in der Ausgabe, welche kommenden Montag (15.3.) am Kiosk verfügbar ist, dem Thema “Computerspiele und Internet: Crashcurs für Eltern” einen längeren und sehr guten Artikel.

Nach welchen Kriterien lassen sich Spiele aussuchen? Was kommt für mein Kind in Frage – ein Nintendo DS, eine X-BOX, ein PC? Wie stelle ich sicher, das mein Kind unbehelligt im Internet surfen kann?

In derselben Ausgabe findet sich ein Artikel, welcher dem Phänomen “soziale Netzwerke” (Facebook, Twitter etc.) widmet. Ausserdem gibt es einige Tipps, wie man die Privatsphäre in diesen Netzwerken schützen kann.

Ausnahmsweise also einmal eine Kaufempfehlung für eine Computerzeitschrift: Die knapp 7 Franken sind gut angelegt.

Übrigens – die Elternplattform ist sowohl auf Facebook wie auch auf Twitter zu finden – für all diejenigen, die sich in diesen Medien (schon) zurechtfinden!

Update: Der Artikel “Crashkurs für Eltern” wurde auf vielfachen Wunsch vom Verlag kostenlos online zur Verfügung gestellt: http://www.heise.de/ct/artikel/Die-wollen-doch-nur-spielen-964461.html

Spiele machen…

…gewalttätig? Aggressiv? Oder – sie helfen beim Abreagieren? Ein Dauerthema, auch hier bei uns….

Gemäss einer neuen Studie der Fachhochschule Nordwestscheiz gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen Computerspielen und Jugendgewalt. Die Ausnahme sind in der Studie beschriebene “Kumulation von Problemlagen” – z. B. wenn Jugendliche Probleme im Elternaus oder in der Schule haben, welche sich dann zusammen mit dem Konsum von gewaltverherrlichenden Spielen oder Filmen wechselseitig verstärken – und somit die anfälligen Jugendliche gefährden.

Das Thema ist immer wieder in den Medien, nicht zuletzt durch den Amoklauf in Winnenden, oder durch die Verbote in Deutschland. Letzten Sonntag hat die “NZZ am Sonntag” genau diese Studie der Fachhochschule Nordwestscheiz als Aufhänger für einen längeren Artikel verwendet – und die Studie als Gegensatz zu “Kulturpessimisten” wie Neil Postman und Manfred Spitzer gestellt.

Urteile bleiben jedem selbst überlassen – uns erscheint wichtig, dass derartige Themen immer wieder auf den Tisch kommen – und ent-tabuisiert werden. Ob Verbote dabei helfen, erscheint zumindest fraglich.

Lesen Sie zum Thema auch unser Dossier “Kinder und Medien”.

Medienkompetenz

Die Sendung “Neues” auf 3sat hat sich in ihrer Ausgabe vom 2. November ganz dem Medienkonsum und der Medienkompetenz gewidmet. Die ganze Sendung kann man auf der Webseite von 3sat anschauen – sehr empfehlenswert – es geht um LAN-Parties für Eltern, über die Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen, über Computerspiele ohne Computer und vieles mehr.

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