UNICEF-Auszeichnung für Arlesheim

Seit letzten Dienstag darf sich Arlesheim offiziell als kinderfreundliche Gemeinde bezeichnen. Damit sind wir erst die dritte Gemeinde in der Schweiz und sogar die erste in der Nordwestschweiz, die sich mit diesem UNICEF-Label schmücken darf.

Als Beteiligte der Arbeitsgruppe und des ganzen Prozesses sind wir stolz, dass Arlesheim den Aufwand nicht gescheut hat. Die Auszeichnung bringt auch für die Zukunft weitere Verpflichtungen mit sich. Die Arbeitsgruppe hat noch einige Projektideen, die sie in den nächsten Jahren umsetzen möchte.

Die Elternplattform ist auch weiterhin in der Arbeitsgruppe aktiv – und wir wünschen uns allen viel Motivation und Energie für die weitere Umsetzung.

Kinder kämpfen für ihre Freiheit

Gemäss einer Studie der University of California unterscheiden bereits Vierjährige zwischen verschiedenen Regeln: Sie rebellieren vor allem gegen Eingriffe in ihre persönlichen Vorlieben (zum Beispiel die Wahl des Spielzeuges oder ihrer Freunde).

Die Studie liess rund 60 Vor- und Grundschüler im Alter von vier bis sieben Jahren einschätzen, ob Figuren in einer Bildergeschichte die elterlichen Anweisungen befolgen oder nicht – und warum. Die Regelbrüche wurden immer dann besonders häufig vorausgesagt, wenn ein Verbot eine besondere Vorliebe der Figur betraf.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Kinder schon früher als bisher gedacht ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche elterlichen Gebote angemessen sind und welche willkürlich ihre persönliche Freiheit einschränken.

Arlesheim wird zur “kinderfreundlichen Gemeinde”

Die UNICEF-Initiative “kinderfreundliche Gemeinde” wird in Arlesheim konkret. Der nächste grosse Schritt findet am Dienstag, 8. Juni ab 14 Uhr statt: In einem Workshop in der Turnhalle Hagebuchen können Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Themen ihre Ideen, Anregungen und Wünsche einbringen.

Die Projektleitung hat das Jugendhaus Arlesheim. Der Workshop hat das Ziel, die Kinder aktiv in die Planung einzubeziehen. Natürlich sollen später möglichst viele Wünsche und Ideen in Tat umgesetzt werden – deshalb folgen nach dem Workshop verschiedene weitere Aktionen, über die jeweils wieder berichtet werden.

Das Jugendhaus hat verschiedene Institutionen in Arlesheim zur Mitarbeit an den Workshops angefragt – die Elternplattform freut sich, dass auch VertreterInnen aus unserem Vorstand dabei sind und am Workshop das Thema “kinderfreundliche Politik und Verwaltung” betreuen.

Brettspiele im Domhofkeller

Ab sofort, zum ersten Mal heute, findet jeden letzten Sonntag im Monat ein Brettspielnachmittag statt. Organisiert wird er von Hopp Kids in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchgemeinde Arlesheim.

Der erste Brettspielnachmittag heute war noch klein – wir sind aber überzeugt, dass diese Veranstaltung wachsen wird. Die anwesenden Familien und vor allem die anwesenden Kinder hatten auf jeden Fall einen Riesenspass, und in einer kleinen Verlosung gab’s dann sogar noch einige Spiele zu gewinnen.

Der nächste Brettspielnachmittag findet am 28. März ab 14 Uhr im Domhofkeller statt – danach jeden letzten Sonntag im Monat, vorerst bis im Sommer.

Regierungsrat unterstützt familienergänzende Kinderbetreuung

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat heute bekannt gemacht, dass er der Verlängerung eines Bundesprogrammes zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung zustimmt. Das Impulsprogramm, welches 2003 geschaffen wurde, war auf 8 Jahre befristet; nun soll es um weitere 4 Jahre verlängert werden.

Der Regierungsrat hält in seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung fest, dass die Entwicklung der Zahl der Betreuungsplätze nach wie for hinter der Nachfrage hinterherhinkt.

In Arlesheim verfügen wir mit den verschiedenen Angeboten, welche die Stiftung “sunnegarte” im Auftrag der Gemeinde führt, über eine breit gefächerte Palette von Betreuungsangeboten. Nicht zuletzt mit der neuen Grundlage für die schulergänzende Tagesbetreuung, welche die Mindestbelegung abschafft (das heisst – die Tagesbetreuung und der Mittagstisch finden auf jeden Fall statt, auch wenn nur wenige Kinder angemeldet sind), sind diese Module mittlerweile sehr attraktiv geworden. Mehr dazu auf den Seiten der Stiftung sunnegarte.

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