Aufforderung zur Kommunikation

Der Vorstand der Elternplattform Arlesheim weiss aus erster Hand, dass die Arbeit des Schulrates keine einfache ist. Gerade deshalb sind wir von der zentralen Bedeutung der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten überzeugt.

Die Schulen in Arlesheim haben auf Schulbeginn angefangen, die Elternstämme einzuführen. Dies ist ein gutes Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrpersonen, und wir sind stolz darauf, dass wir dazu viel Starthilfe geleistet haben. Liebe Eltern – bitte bringt Euch in die Elternstämme ein, denn hier habt Ihr direkte Mitgestaltungsmöglichkeit!

Wir verfolgen mit Sorge die Beiträge in der Presse und in den Blogs zu Schul- und Behördenentwicklung. Die Art und Weise, wie hier nun einseitig Vorwürfe erhoben werden, sind  unseres Erachtens der Sache nicht dienlich und lassen die Situation nur weitereskalieren.

Trotzdem (oder gerade deshalb) sind wir der Meinung, dass sich der Schulrat über seine Kommunikation Gedanken machen muss. Wir Eltern möchten ausgewogene Informationen aus erster Hand. Das Ziel sollte stets eine konstruktive Kommunikation sein, welche zur Qualität unserer Schulen beiträgt. Von allen Beteiligten erhoffen wir uns die Motivation, sich für gute Schulen in Arlesheim einzusetzen.

Elternplattform auf Facebook

Facebook, Inc.
Image via Wikipedia

Facebook ist eines der grössten und erfolgreichsten sozialen Netzwerke im Internet. Die Idee, Informationen und Fotos auszutauschen und sich miteinander zu “vernetzen”, hat Facebook erfolgreich umgesetzt.

Facebook ermöglicht es den Teilnehmern, festzulegen, mit wem welche Informationen geteilt werden. Der virtuelle gläserne Mensch ist also nicht per se vorgegeben, sondern es obliegt allen Teilnehmenden, sich genau zu überlegen, wer denn was wissen darf und soll (zum Beispiel: Kann jeder meinen Geburtstag sehen? Oder nur meine Freunde und deren Freunde? Oder gebe ich die Information gar nicht ein?)

Wir stehen durchaus kritisch zu diesen Netzwerken und insbesondere bei Jugendlichen ist eine verantwortungsvolle Erziehung zur Medienkompetenz notwendig und gerade anhand solcher Social Networks gut umzusetzen.

Aber diese Seiten haben durchaus auch positive Aspekte; man kann schnell und unkompliziert miteinander in Kontakt treten, man kann, ohne ungewollte E-Mails zu verschicken, auf seine Sache aufmerksam machen, und sie ermöglichen den unkomplizierten Austausch von Informationen.

Aus diesem Grund hat die Elternplattform jetzt auch ihr Plätzchen auf Facebook gefunden – wenn Sie auf Facebook registriert sind, können Sie “Fan” werden und sehen somit immer & aktuell, was bei uns läuft.

Für unseren Verein ist Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges, aber schwieriges Thema, denn – was ist die “richtige” Plattform, um möglichst viele Menschen sinnvoll anzusprechen? Neben unserer Webseite ist natürlich das Wochenblatt an oberster Stelle zu nennen; weiterhin der Frühlingsmarkt und andere Anlässe, wo wir nicht nur virtuell und schwarz auf weiss, sondern echt und von Angesicht zu Angesicht kommunizieren können. Unser Auftritt auf Facebook ist ein Experiment – der Versuch, ein weiteres Mosaiksteinchen in unsere Öffentlichkeitsarbeit einzufügen und, auf eine gewisse Weise, die Brücke zwischen der “eins-zu-vielen” Kommunikation (Webseite und Wochenblatt) und “eins-zu-eins” Kommunikation (Frühlingsmärkte und Anlässe) zu schlagen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch – real oder virtuell.

Kommunikation

In den letzten Wochen konnten wir an unseren Schulen zwei Vorgänge beobachten, welche vordergründig nichts miteinander zu tun haben: Einem beliebten Lehrer wird der Vertrag nicht verlängert, was zu allgemeiner Aufruhr führt; ein GPK-Bericht über Verspätungen von LehrerInnen wird zum vielbeachteten Politikum.

Beiden Vorkommnissen gemein ist der Faktor „Kommunikation“: In beiden Fällen wurde meines Erachtens unzureichend kommuniziert. Es gibt sicher gute Gründe, warum der Lehrer nicht weiter beschäftigt wird. Auch wenn manche dieser Gründe vertraulich sein mögen, bin ich überzeugt, dass eine zeitgenaue und zielgerichtete Kommunikation seitens Schulrats Einiges an Eskalation hätte verhindern können. Andererseits ist das Vorgehen der GPK im Fall „Verspätungen“ zumindest fragwürdig; es scheint, als ob die Lösung des Problems nicht im Vordergrund gestanden hat.

Die Schule in Arlesheim in diesem Jahr einen wichtigen Schritt gemacht, indem das Thema „Elternmitwirkung“ endlich angepackt wurde. Jetzt gilt es für die Elternplattform, welche ja selbst im Schulrat vertreten ist, die nächsten Herausforderungen anzupacken, welche wir während der letztjährigen Schulratswahlen formuliert haben – die Kommunikation war eine davon. Die erwähnten Vorgänge sind für mich Anlass genug, weiter daran zu arbeiten.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen, ihre Anregungen und Kritik – und wünschen schöne Sommerferien!

Unsere Ziele im Schulrat

In den letzten Wochen war viel zu lesen zu den verschiedenen Themen und Problemen, welche die Schulen bewegen und die in den nächsten Jahren angegangen werden sollen. Nun werden wir konkret und stellen Ihnen unsere Ziele vor, auf welche wir in den nächsten vier Jahren im Schulrat hinarbeiten wollen.

  1. Eine regelmässige Kommunikation der Behörden und Schulen an die Öffentlichkeit – zum Beispiel in Form eines quartalsweise erscheinenden Newsletters oder eines regelmässigen Bulletins “Aus den Schulen” im Wochenblatt.
  2. Das Einführen eines Elternrates mit dem Ziel, interessierte und aktive Eltern in den Schulalltag einzubinden, um Entscheide zu verstehen und mitzutragen.
  3. Eine Partnerschaft zwischen allen Beteiligten (Schulrat, Schulleitung, Lehrerschaft, Eltern und SchülerInnen), bei der alle miteinander dieselben Ziele und gemeinsame Lösungswege erarbeiten, zum Beispiel in Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen.
  4. Das Entwickeln und Verfolgen einer klaren Vision für die Schulen in Arlesheim, damit der Schulrat als strategische Behörde die Schulen lösungsorientiert und mit klaren Vorgaben führen kann.

Manchmal geht es in der Politik in kleinen Schritten vorwärts, und oft genug wirkt das frustrierend und bremsend. Im Vorstand der Elternplattform ist neuer Elan spürbar. Unsere vier Kandidierenden möchten diesen Elan gerne in den Schulrat weitertragen.

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