Regierungsrat unterstützt familienergänzende Kinderbetreuung

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat heute bekannt gemacht, dass er der Verlängerung eines Bundesprogrammes zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung zustimmt. Das Impulsprogramm, welches 2003 geschaffen wurde, war auf 8 Jahre befristet; nun soll es um weitere 4 Jahre verlängert werden.

Der Regierungsrat hält in seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung fest, dass die Entwicklung der Zahl der Betreuungsplätze nach wie for hinter der Nachfrage hinterherhinkt.

In Arlesheim verfügen wir mit den verschiedenen Angeboten, welche die Stiftung “sunnegarte” im Auftrag der Gemeinde führt, über eine breit gefächerte Palette von Betreuungsangeboten. Nicht zuletzt mit der neuen Grundlage für die schulergänzende Tagesbetreuung, welche die Mindestbelegung abschafft (das heisst – die Tagesbetreuung und der Mittagstisch finden auf jeden Fall statt, auch wenn nur wenige Kinder angemeldet sind), sind diese Module mittlerweile sehr attraktiv geworden. Mehr dazu auf den Seiten der Stiftung sunnegarte.

Schlussbericht zum finanziellen Nutzen der Kinderbetreuung

Vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, dass sich gemäss einer von der Gemeinde Horw in Auftrag gegebene Studie Kinderbetreuung sogar kurzfristig wirtschaftlich lohnt.

Nun hat die Hochschule Luzern, welche die Studie durchgeführt hat, den Schlussbericht veröffentlicht.  Er ist 19 Seiten “dick” – und lesenswert.

Kinderbetreuung bringt einen Mehrwert mit Faktor 1.8

Im Auftrag der Gemeinde Horw hat die Hochschule Luzern für Wirtschaft die finanziellen Auswirkungen der eingesetzten Mittel für Kinderbetreuung (Kinderhort, Mittagstisch usw.) untersucht. Das Ergebnis ist überraschend: Für jeden Franken, den die Gemeinde ausgibt, fliessen 1.8 Franken in Form von Steuererträgen oder nicht ausbezahlter Sozialhilfe an die Gemeinde zurück.

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