Aufforderung zur Kommunikation

Der Vorstand der Elternplattform Arlesheim weiss aus erster Hand, dass die Arbeit des Schulrates keine einfache ist. Gerade deshalb sind wir von der zentralen Bedeutung der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten überzeugt.

Die Schulen in Arlesheim haben auf Schulbeginn angefangen, die Elternstämme einzuführen. Dies ist ein gutes Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrpersonen, und wir sind stolz darauf, dass wir dazu viel Starthilfe geleistet haben. Liebe Eltern – bitte bringt Euch in die Elternstämme ein, denn hier habt Ihr direkte Mitgestaltungsmöglichkeit!

Wir verfolgen mit Sorge die Beiträge in der Presse und in den Blogs zu Schul- und Behördenentwicklung. Die Art und Weise, wie hier nun einseitig Vorwürfe erhoben werden, sind  unseres Erachtens der Sache nicht dienlich und lassen die Situation nur weitereskalieren.

Trotzdem (oder gerade deshalb) sind wir der Meinung, dass sich der Schulrat über seine Kommunikation Gedanken machen muss. Wir Eltern möchten ausgewogene Informationen aus erster Hand. Das Ziel sollte stets eine konstruktive Kommunikation sein, welche zur Qualität unserer Schulen beiträgt. Von allen Beteiligten erhoffen wir uns die Motivation, sich für gute Schulen in Arlesheim einzusetzen.

Kampfeltern

In der NZZ am Sonntag vom 18. August war ein längerer Artikel zur Problematik der “Kampfeltern” – Eltern also, welche schnell drohend oder mit Prozessen auf Entwicklungen in Schulen reagieren, welche nicht im Interesse ihrer Kinder seien.

Der Artikel zeigt die Problematik auf, ohne ihre Ursachen zu nennen – nämlich, dass die Individualisierung der Gesellschaft, gepaart mit dem heutigen Wissensstand über Pädagogik, Methodik und Didaktik, von der Staatsschule mehr abverlangt als noch vor 20 oder 30 Jahren. Gefordert werden überall die Umsetzungen von neuen und verschiedenen Lehr- und Lernmethoden, und Eltern sind oft nicht mehr bereit, Lehrer hinzunehmen, welche ihrem Kind (anscheinend?) nicht gerecht werden.

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Schulversuche “Basisstufe”

Die EDK Ost (Konferenz der ErziehungsdirektorInnen Ostschweiz) hat einen Zwischenbericht zum Schulversuch “Basisstufe” vorgelegt.

Worum geht es? Seit 2004/05 laufen in zehn Kantonen Versuche mit altersdurchmischten Klassen; es wird unterschieden zwischen der Basisstufe (Kindergarten und die ersten zwei Primarschuljahre) und Grundstufe (Kindergarten und das erste Primarschuljahr). Kinder sollen spielend und lernend von zwei Lehrpersonen gefördert und unterrichtet werden. Die Versuche werden wissenschaftlich begleitet und ausgewertet von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Die Webseite der EDK Ost stellt den 20-seitigen Zwischenbericht zum Download zur Verfügung.

Der “Club” zum Thema “Freie Schulwahl”

Die Sendung “Club” des Schweizer Fernsehen bringt am Dienstag, 17. Juni um 22.20 (Wiederholungen: Mi, 18. Juni, 01.50, Sa, 21. Juni, 14.15 und auf SFi Do, 19. Juni um 12.45) eine Sendung zum Thema “freie Schulwahl” – bzw. zur Bildungsinitiative der Elternlobby.

Es diskutieren unter anderem Pia Amacher, Präsidentin der Elternlobby, und Beat Zemp, Zentralpräsident des Dachverbandes Schweizer LehrerInnen.

NACHTRAG: Die vollständige Sendung ist auf der Webseite des SF DRS zu sehen.

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