Nachdem im Kanton Tessin das Referendum gegen HarmoS nicht zu Stande kommt, kann das Schulkonkordat nun starten. In einem Beitrag auf NZZ Online spricht die Zeitung von einer “Schweiz der zwei Geschwindigkeiten”, die sich nun abzeichnet – die eine Schweiz, welche nun in die sechsjährige Übertrittsphase tritt (bestehend aus den Kantonen Genf, Glarus, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, St. Gallen, Waadt, Wallis, Zürich und Tessin), und die andere Schweiz, worin das Konkordat per Volksabstimmung abgelehnt wurde (Luzern, Graubünden, Thurgau und Nidwalden).
Es bleibt nun abzuwarten, wie es weitergeht – in einigen Kantonen sind die Referenden noch hängig,und hierzulande warten wir auf die Vernehmlassung des Bildungsraumes Nordwestschweiz. Die NZZ jedenfalls sieht “keinen Anlass zur überschwänglichen Euphorie in Sachen Schulreform”.
Die Elternplattform hingegen ist überzeugt, dass nun der erste, wichtige Schritt genommen worden ist. HarmoS ist seit heute Realität und die Reise beginnt. Dass solche Reisen in der Schweiz jeweils etwas länger dauern, ist kein Geheimnis – und in Sachen Euphorie und Überschwang sind wir ja gerne ein eher zurückhaltendes Volk.
Wenn Sie im Übrigen mehr zum aktuellen Status der Diskussion in Baselland wissen wollen, möchten wir Sie bereits jetzt auf den Frühlingsmarkt am 25. April hinweisen – neben anderen Themen werden wir auch die aktuelle Info-Broschüre des Kantons zum Bildungsraum Nordwestschweiz aufliegen haben und hoffen, Ihre wichtigsten Fragen beantworten zu können – unter anderem natürlich auch, warum wir überzeugt sind, dass HarmoS ein wichtiger Schritt für die Bildungslandschaft Schweiz ist.




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